Arthrose-Wikipedia

Missing

Arthrose-Wikipedia


Orthopädiezentrum-Düsseldorf
AOZ Tagesklinik Düsseldorf
Ambulante minimal invasive Operationen
Grafenberger Allee 136
40237 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 66 60 06

Arthrosetherapie mit Hyaluronsäure

Orthopädiezentrum-Düsseldorf
AOZ Tagesklinik Düsseldorf
Ambulante minimal invasive Operationen
Grafenberger Allee 136
40237 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 66 60 06

Arthrose ist eine Verschleißerscheinung der Gelenke (Knie, Schulter, Sprunggelenk…), die zu Schmerzen führt. Gonarthrose
Hyaluronsäure ist Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und ist wesentlich für das Abdämpfen von Stößen, Schmierung des Gelenkes und Schutz vor Knorpelabrieb verantwortlich.

Altersbedingt verringert sich die Menge an Hyaluronsäure und damit ihre Funktion!
Durch Gabe von synthetischer Hyaluronsäure wird die Qualität der Gelenkflüssigkeit im betroffenen Gelenk wieder erhöht!

Therapieerfolge:

  • Linderung der Schmerzen
  • Schutz des Gelenk
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Kurze Behandlungsdauer (3-5 Injektionen)
  • keine Nebenwirkungen

Praxis für Chirurgie, D-Arzt, Chirotherapie, Neuraltherapie
Ärztliches Kompetenzzentrum Rückengesundheit
Dr.med. Hans-Jürgen Backhaus

Bruchstraße 13
40235 Düsseldorf
Tel.: 0211/66 60 63

Arthrosetherapie mit Hyaluronsäure


Arthrose-Wikipedia

Der Begriff Arthrose (Syn. Arthrosis deformans – altgriech. ἄρθρον, ‚Gelenk‘ und lat. deformare ‚verstümmeln‘) bezeichnet nach einer nicht-amtlichen Definition in Deutschland einen „Gelenkverschleiß“, der das altersübliche Maß übersteigt.

Ursächlich werden ein Übermaß an Belastung (etwa erhöhtes Körpergewicht), angeborene oder traumatisch bedingte Ursachen, wie Fehlstellungen der Gelenke, oder auch knöcherner Deformierung durch Knochenerkrankungen wie Osteoporose gesehen. Die Arthrose kann ebenfalls als Folge einer anderen Erkrankung, beispielsweise einer Gelenkentzündung (Arthritis) entstehen (sekundäre Arthrose) oder mit einer überlastungsbedingter Ergussbildung (sekundäre Entzündungsreaktion) einhergehend (aktivierte Arthrose).1 Die anglo-amerikanische Fachliteratur unterscheidet zwischen der Osteoarthrose (OA), bei welcher die Zerstörung der Gelenkflächen wahrscheinlich hauptsächlich auf Belastungseinwirkungen zurückzuführen sind, und der Osteoarthritis (RA), bei welcher die Gelenkdegeneration durch eine Entzündungskomponente im Vordergrund steht.

Grundsätzlich können alle Gelenke von arthrotischen Veränderungen betroffen werden. In Deutschland ist die Erkrankung am häufigsten im Kniegelenk lokalisiert.2 Arthrose ist einer der häufigsten Beratungsanlässe in einer allgemeinmedizinischen Praxis.3
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen]

  • 1 Einteilung
  • 2 Ursachen
  • 3 Prävalenz
  • 4 Symptome
  • 5 Diagnostik
  • 6 Behandlung
    o 6.1 Vorbeugung im Anfangsstadium
    o 6.2 Operative Verfahren
    + 6.2.1 Knorpeltransplantation
    + 6.2.2 Arthroskopische Techniken
    o 6.3 Therapie bei beginnender und fortgeschrittener Arthrose
    + 6.3.1 Operation, Endoprothese (Gelenkersatz)
    o 6.4 Konservative Therapieformen
    + 6.4.1 Gut belegte Therapieformen
    + 6.4.2 Nicht ausreichend belegte Behandlungskonzepte
    o 6.5 Therapie bei aktivierter Arthrose
  • 7 Kosten für das Gesundheitssystem
  • 8 Kommerz und Krankheit
  • 9 Arthrose (Gelenkbezug und Sonderformen)
  • 10 Literatur
  • 11 Einzelnachweise

Einteilung [Bearbeiten]
Klassifikation nach ICD-10
M15-M19 Arthrose
M47 Spondylose (einschließlich Arthrose oder Osteoarthrose der Wirbelsäule, Degeneration der Gelenkflächen)
ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Grundsätzlich unterscheidet man die primäre und die sekundäre Arthrose.

Bei der primären Arthrose wird eine biologische Minderwertigkeit des Knorpelgewebes unklarer Ursache angenommen. Sekundäre Arthrosen entstehen durch mechanische Überlastung (etwa bei Hüftgelenksdysplasie), entzündliche Veränderungen (etwa bei Arthritiden) oder metabolische Störungen (etwa bei Chondrokalzinose).4 Die Häufigkeitsverteilung beider Formen wird kontrovers diskutiert.

Bei der Arthrose führt eine anfängliche Knorpelschädigung im weiteren Verlauf zu Veränderungen am Knochen:

  • Im Stadium 1 kommt es zu Rauhigkeiten und Ausdünnung der Knorpelschicht, tangentiale Fissuren treten auf.
  • Im Stadium 2 treten bereits Ulcerationen auf, das Bindegewebe und die Chondrozyten proliferieren.
  • Im Stadium 3 wird hyaliner Knorpel durch Granulationsgewebe und minderwertigeren Faserknorpel ersetzt. Es bilden sich Pseudozysten aus nekrotischem Knorpel- und Knochengewebe (Geröllzyste).
  • Im Stadium 4 flacht die Knochenplatte eines Gelenkes ab. Um den Druck auf dem Gelenk dennoch abzufangen bilden sich Randwülste am Knochen (Osteophyten).4

Ursachen [Bearbeiten]
Hüftgelenk – die mechanische Hauptbelastungszone ist blau dargestellt.
Hüftgelenks-Dysplasie – die mechanische Hauptbelastungszone ist im Vergleich zur Normalvariante deutlich verkleinert.

Grundsätzlich unterscheidet man die Arthrose auch nach ihrer Ursache. Der Arthrosis alcaptonurica liegt eine vermehrte Ablagerung von Homogentisinsäure in Gelenken bei vorbestehender Alkaptonurie zugrunde. Bei der hämophilen Arthrose liegen regelmäßige intraartikuläre Blutungen bei Hämophilie (Blutergelenk) vor. Die Arthrosis urica wird durch den mechanischen Einfluss von Uratkristallen (Harnsäure) auf den gesunden Knorpel hervorgerufen.5

Klassische Ursache einer Arthrose stellt die Dysplasie von Gelenken dar. Am Beispiel der Hüfte wird deutlich, dass die mechanisch am meisten belastete Zone bei einer physiologischen Hüftstellung eine deutlich größere Fläche darstellt, als bei einer dysplastischen Hüfte. Die Belastungen durch die auf das Gelenk einwirkenden Kräfte sind von der Gelenkform jedoch weitgehend unabhängig. Sie verteilen sich im Wesentlichen auf die Hauptbelastungszone(n). Dadurch wird bei einer kleineren Zone eine höhere Druckbelastung als bei einer größeren auftreten. Die biomechanische Druckbelastung des Gelenkknorpels ist somit bei einer dysplastischen Hüfte größer als bei physiologischer Hüftstellung. Diese Gesetzmäßigkeit wird allgemein ursächlich für das gehäufte Auftreten arthrotischer Veränderungen an von der anatomischen Idealform abweichenden tragenden Gelenken gesehen.

Sind die Folgen einer Verletzung für einen vorzeitigen Verschleiß verantwortlich, so spricht man von einer posttraumatischen Arthrose. Als weitere Ursachen einer sekundären Arthrose werden mechanische, entzündliche, metabolische, chemische (Chinolone), trophische, hormonelle, neurologische und genetische Gründe diskutiert. In den meisten Fällen wird die Entstehung der Arthrose als idiopathisch, das heißt mit einer Krankheit verbunden, angesehen.6

Medikamentöse Ursachen für eine Arthrose können beispielsweise Antibiotika von Typ Gyrasehemmer (Fluorchinolone wie Ciprofloxacin, Levofloxacin) sein. Diese Arzneimittel führen in schlecht vaskularisierten Geweben (hyaliner Gelenkknorpel; Sehnengewebe) zu einer Komplexierung von Magnesium-Ionen, was zur Folge hat, dass irreversible Schäden am Bindegewebe entstehen. Diese Schäden sind bei Kindern und Jugendlichen in der Regel in der Wachstumsphase ausgeprägter. Tendopathien und Arthropathien sind bekannte Nebenwirkungen dieser Medikamentenklasse. Beim Erwachsenen führen diese Antibiotika nach Informationen von unabhängigen Pharmakologen und Rheumatologen zu einem beschleunigten physiologischen Abbau des hyalinen Gelenkknorpels.78910 Auch eine langjährige Behandlung mit Phenprocoumon kann durch Abnahme der Knochendichte bei Belastungen der Gelenkbinnenstruktur eine Arthrose begünstigen.

Neben dem Alter sind mechanische Überbelastungen, (Mikro-) Traumata, durch Verlust der Sicherungsmechanismen verursachte Destabilisierungen der Gelenke, sowie genetische Faktoren als Risikofaktoren für Osteoarthrose bekannt. Jedoch sind weder Entstehung noch Interventionsmöglichkeiten vollständig geklärt.6

In einem von Osteoarthrose betroffenen Gelenk ist der Gehalt von Stickstoffmonoxid erhöht. Ähnliches konnte durch mechanische Reizung von Knorpelgewebe beobachtet werden.111213 Mechanische Krafteinwirkungen sind wahrscheinlich ursächlich an der Entstehung von Osteoarthrose beteiligt.14
Prävalenz [Bearbeiten]

Das Risiko an Arthrose zu erkranken erhöht sich mit zunehmenden Alter.15 Etwa zwei Drittel der Menschen über 65 Jahren sind von der Erkrankung betroffen6, jedoch leiden nicht alle Betroffene auch an den Symptomen.
Symptome [Bearbeiten]

Eine Arthrose kann symptomlos verlaufen. Typisch sind Anlauf- und belastungsabhängiger Schmerz. Das Ausmaß der Schmerzen korreliert jedoch nicht zwangsläufig mit dem objektiv beurteilbaren Ausprägungsgrad der Arthrose. Als weiter typische Symptome gelten ein Gelenkerguss (aktivierte Arthrose), zunehmende Deformation (Verformung) des Gelenks und Gelenkgeräusche durch zunehmende Unebenheiten der Knorpeloberfläche bei Bewegung.
Diagnostik [Bearbeiten]
CT-Aufnahme einer Arthrose am Iliosakralgelenk (Kreuzbein-Darmbeingelenk)

Der Patient berichtet bei der Anamnese über Gelenkschmerzen, anschließend muss noch geklärt werden, bei welchen Gelegenheiten dieser Schmerz auftritt. Es folgt die klinische Untersuchung der Gelenkkontur, der Funktion, der Bandstabilität, der umgebenden Muskulatur und dann schließt sich, je nach Erfordernis, eine bildgebende Diagnostik an, wie beispielsweise Röntgen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT). Zeichen einer bestehenden Arthrose sind dabei eine Verschmälerung des Gelenkspaltes, Sklerose (eine reaktive Knochenverdichtung zu beiden Seiten des Gelenkspaltes), Osteophytenbildung an den Gelenkrändern und subchondrale Zystenbildungen des gelenkbildenden Knochens, die durch feine Rissbildungen des Knorpels und Durchtritt von Gelenkflüssigkeit in die darunter liegende Knochenschicht entstehen.

Wenn sich ein Befund für eine minimal-invasive Intervention anbietet, kann eine Arthroskopie notwendig werden. Die Entwicklung der Arthroskopie hat in den letzten Jahren etliche Gelenke für diese Form des operativen Eingriffs zugänglich gemacht. Am häufigsten werden Arthroskopien am Kniegelenk durchgeführt, auch um präoperativ zum Beispiel abzuklären, welcher Typ Endoprothese im Einzelfall sinnvoll ist. Meistens werden Arthroskopien jedoch eingesetzt, um zeitgleich mit der Diagnostik auch die erforderliche Sanierung des Gelenkes vornehmen zu können.

Durch eine Weiterentwicklung von Methoden zur Auswertung von MRT-Aufnahmen kann Arthrose bereits im Frühstadium erkannt werden.16 Diese Technik ist auch für die Erforschung neuer Medikamente als therapiebegleitende Verlaufskontrolle von großer Bedeutung.
Behandlung [Bearbeiten]

Grundsätzlich verfolgt die Therapie der Arthrose zwei Ziele. Die Schmerzfreiheit unter üblicher Belastung und die Verhinderung mechanischer Einschränkungen oder Veränderungen eines Gelenkes.

Dazu sind folgende Therapieansätze geeignet:

  • Schmerzfreiheit durch
    o fehlenden Reiz zur vermehrten Entstehung von Schmerzmediatoren
    o Unterdrückung der Schmerzwahrnehmung, beziehungsweise der lokalen Auswirkung der Schmerzmediatoren
  • Verhinderung des Fortschreitens von Gelenkveränderungen durch
    o Beseitigung mechanischer Risikofaktoren wie Gelenkdysplasien oder anderer Ursachen, die zu vermehrter Druckbelastung des Gelenkknorpels führen,
    o Regeneration des Gelenkknorpels oder
    o endoprothetischer Ersatz der Gelenkfläche.

Konzept von „SYSADOA“ und „DMOAD“

SYSADOA (Symptomatic Slow Acting Drugs in Osteo-arthritis) sind Substanzen ohne direkte schmerzlindernde Wirkung. Sie ändern grundsätzlich den Verlauf der Arthrose als Krankheit nicht. DMOAD (Disease Modifying Osteo-arthritis Drugs – früher als Chondroprotektiva bezeichnet) sollen den Krankheitsverlauf beeinflussen. Dazu sind eine Verlangsamung der Knorpeldegeneration und/oder eine Verstärkung der Knorpelregeneration (remodelling) geeignet.17

Der Placebo-Effekt

Im Rahmen einer Metaanalyse wurden aus bereits bestehenden Arbeiten über Arthrosetherapien die unbehandelten Kontrollgruppen mit den placebobehandelten Kontrollgruppen (medikamentöse, nicht-medikamentöse und operative Placebo-Behandlungen) verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass die Scheinbehandlung bezüglich Schmerzerleichterung, Steifigkeit und subjektiver Beweglichkeit der fehlenden Behandlung statistisch signifikant überlegen war.18 Dieses Phänomen wird in der Medizin als Placebo-Effekt bezeichnet.
Vorbeugung im Anfangsstadium [Bearbeiten]

Zur Vorbeugung der Arthrose werden nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand eine ausreichende Bewegung ohne Überlastung, der Schutz vor Gelenkverletzungen (Unfall, Trauma, mit Folge einer Trümmerzyste) und die Verhinderung von Übergewicht als empfehlenswert angesehen.
Operative Verfahren [Bearbeiten]

Die Möglichkeiten der Therapie hängen vom betroffenen Gelenk ab. So werden bei der Coxarthrose als gelenkerhaltende Operationen die Korrekturosteotomien (operative Gelenkumstellung) an Oberschenkel und Becken und als Gelenkersatzoperation eine Endoprothese empfohlen.19 Bei der Gonarthrose werden als gelenkerhaltende Operationen die Arthroskopie (gegebenenfalls auch eine Arthrotomie) zu Gelenkspülung, Beseitigung mechanischer Irritationen, Synovektomie, Weichteileingriff zur Verbesserung der Patellaführung und gelenknahe Osteotomien zur Korrektur in Frontal- und/oder Sagittalebene bzw. einer Tuberositasversetzung empfohlen. Als Gelenkersatz kommen eine unikompartimentelle Schlittenprothese, eine ungekoppelte bikompartimentelle Prothese oder eine gekoppelte bikompartimentelle Prothese mit und ohne Retropatellarersatz (gegebenenfalls mit Patellamodellierung) in Frage.20
Knorpeltransplantation [Bearbeiten]

Autotransplantation

Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem gut erhaltene Anteile des Gelenkknorpels aus wenig belasteten Randbereichen eines Gelenkes (insbesondere des Kniegelenk) verwendet werden, um Knorpeldefekte in Hauptbelastungszonen zu ersetzen. Diese Technik wird in der Regel in konventioneller Arthrotomie durchgeführt.

Autologe Chondrozyten-Implantation

Die Autologe Chondrozyten-Implantation (ACI) oder Transplantation autologer Knorpelzellen (Chondrozyten) ist eine Form der Behandlung, mit dem Ziel Schäden im Gelenkknorpel auszugleichen, um das Fortschreiten von Knorpelschäden zu verlangsamen, eine Gelenkersatzoperation hinauszuzögern und bestehende Schmerzen zu erleichtern. In den vergangenen 20 Jahren hat das Verfahren an Bekanntheit gewonnen. Sie scheint auch in Bezug auf langfristige Ergebnisse als vielversprechend.21 Dabei werden zuerst etwa 200 und 300 Milligramm Knorpelzellen arthroskopisch aus einem unbelasteten Bereich des Kniegelenkes (etwa Fossa intercondylaris) entnommen, dann diese Zellen in vitro ungefähr vier bis sechs Wochen lang kultiviert, bis es genügend Zellen gibt, um sie wieder im beschädigten Bereich des Gelenkknorpels zu replantieren. Diese autologen Zellen sollten sich durch Bildung neuen Knorpels an ihre neue Umgebung anpassen. Bei der Implantation werden Knorpelzellen in Verbindung mit einer Membran (äußere Knochenhaut des Schienbeins oder Biomembran) oder einer Gerüstmatrix auf den beschädigten Bereich aufgebracht. Es gibt Hinweise zur Effektivität dieser Methode bei der Behandlung symptomatischer Knorpeldefekte des Kniegelenks.22
Arthroskopische Techniken [Bearbeiten]

Hierzu gehören verschiedene Techniken, wie die Anfrischung degenerativ veränderter Regionen des Gelenkknorpels mittels Shaving, Pridie-Bohrung, oder die Implantation von Carbon-Stiften.
Therapie bei beginnender und fortgeschrittener Arthrose [Bearbeiten]

In der Mehrzahl der Fälle wird eine Therapie erst begonnen, wenn die Arthrose bereits merklich schmerzt und eine deutliche Gelenkveränderung bewirkt hat. Dann ist es das Ziel der Therapie – trotz des Gelenkverschleißes – eine ausreichende Beweglichkeit und Belastbarkeit des Gelenkes noch für einige Zeit zu erhalten.
Operation, Endoprothese (Gelenkersatz) [Bearbeiten]
Totalendoprothese des Hüftgelenkes

  • Zu den operativen Therapien der Arthrose gehört unter anderem neben der operativen Gelenkumstellung (Korrekturosteotomie), der Abrasion (auch ‚Gelenktoilette‘ genannt) und der Gelenkversteifung (Arthrodese), insbesondere der künstliche Gelenkersatz (Endoprothese). In Deutschland werden derzeit etwa 160.000 endoprothetischen Operationen an der Hüfte und etwa 80.000 an den Kniegelenken durchgeführt – mit steigender Tendenz. Die durchschnittliche Standzeit einer Hüftgelenksendoprothese liegt bei ca. 15 Jahren.
  • Die definitive langfristige Lösung ist immer eine solche Endoprothese. Komplikationen sind bei erfahrenen Operateuren selten, können aber dramatische Folgen haben (Infektion, Materialbruch, Frühlockerung). Prothesenlockerung nach Standzeiten von mehr als zehn Jahren sind keine Komplikation, sondern ein bislang noch nicht zu verhindernder natürlicher Vorgang. Die erforderlichen Wechseloperationen sind wesentlich aufwändiger als die Primäroperationen und daher auch mit deutlich mehr Komplikationen belastet. Sie lassen sich nicht beliebig oft wiederholen, da jedes Mal mehr Knochensubstanz „verbraucht“ wird. Daher wird im Regelfall versucht, die Erstimplantation bis ins 6. Lebensjahrzent herauszuzögern.

Besonders die „letzte Prothese“ im fortgeschrittenen Alter ist oft sehr problematisch. Wo bereits Knochensubstanz durch Osteoporose verloren gegangen ist, sind eventuell sogar Brüche nach einer OP mit kaum noch beherrschbaren Komplikationen programmiert.
Unterarmgehstütze
leitlinienkonforme Maßnahme der Orthopädietechnik bei Coxarthrose 19
Konservative Therapieformen [Bearbeiten]

Wichtig ist eine umfassende Aufklärung des Patienten über die Erkrankung, deren natürlichen Verlauf und dessen therapeutische Beeinflussbarkeit. Die Beratung sollte auch Themen wie das Verhalten im Alltag, die körperliche Belastung in Beruf und Sport oder Bewegungsmangel, das Körpergewicht, und Training (insbesondere auch Eigenübungen) zur Beseitigung von muskulärer Defizite umfassen.1920

Medikamente aus unterschiedlichen Substanzgruppen werden zur Schmerzreduktion und zur Entzündungshemmung systemisch und/oder lokal eingesetzt. Hierzu werden Antiphlogistika (Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Glucocorticoide (nur lokal), SYSADOA (Symptomatic Slow Acting Drugs in OA wie Chondroitin, Glucosamin, Diacerhein, Hyaluronsäure und einige pflanzliche Extrakte wie beispielsweise Artischockenextrakt) und die therapeutische Lokalanästhesie empfohlen.171920

Aus den Bereichen physikalische Therapie und Orthopädietechnik werden Physiotherapie (Mobilisierung, Muskelkräftigung, Dehngymnastik und Koordinationsschulung), Wärmetherapie, Hydro- und Balneotherapie, Elektrotherapie, sowie Gehstock beziehungsweise Unterarmgehstützen, Pufferabsätze, Keilkissen, Sitzerhöhungen, Arthrodesenstuhl, Entlastungsorthesen und Bandagen empfohlen.1920

Der Wirksamkeitsnachweis von Therapiemaßnahmen bei Arthrose ist nicht einfach, da im Verlauf der Krankheit schmerzlose Phasen mit schmerzhaften Phasen abwechseln. Auch die Gelenkbeweglichkeit kann im Verlauf der Krankheit variieren. Gleichzeitig ist der Nachweis von wirksamen Therapiemaßnahmen bei der Vielzahl der betroffenen Menschen bei einer älter werdenden Bevölkerung unumgänglich. Im Bereich des Hüft- oder Kniegelenks kann man die Arthrose anhand der schmerzfreien Gehstrecke und der Gelenkbeweglichkeit dokumentieren. Ist eine Therapiemaßnahme wirksam, muss sie die sogenannte „freie Gehstrecke“ zumindest beibehalten oder die Gelenkbeweglichkeit sogar verbessern. Diese Wirkungen sollten auch noch nach einem oder mehreren Jahren nachweisbar sein.
Gut belegte Therapieformen [Bearbeiten]

  • Laut der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ist bei Arthrose bisher nur die Wirksamkeit von Analgetika (Schmerzmittel) klinisch belegt, die symptomatisch, nicht aber kausal (ursächliche Behandlung) wirken. Dazu gehören die nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie zum Beispiel Diclofenac oder Ibuprofen, und die Cyclooxygenase-2-Hemmer (COX-2-Hemmer, wegen gehäufter Herzinfarkte und Schlaganfälle in die Diskussion gekommen). Derzeit sind die beiden Substanzen Etoricoxib und Celecoxib in Deutschland zugelassen. Außerdem werden in schweren Fällen die stark wirksamen Analgetika vom Morphin-Typ eingesetzt.
  • Auch Weidenrinden-Extrakte (salicylsäurehaltig) scheinen zur symptomatischen Behandlung von Arthrosepatienten geeignet.2324
  • Zur Funktionsverbesserung wird oft Krankengymnastik eingesetzt.
  • Bei kranken Kniegelenken können oft schon eine Schuhzurichtung (etwa Schuhranderhöhungen und dämpfende Schuheinlagen) helfen, den weiteren Verfall zu bremsen.
  • Bei Reizzuständen der Gelenke mit Überwärmung und Schmerz bringen kühlende Maßnahmen eine kurzfristige Besserung der Symptome.
  • Studienergebnisse weisen auf eine Wirksamkeit der Akupunktur bei arthrosebedingten chronischen Kniegelenkschmerzen hin:
    o Ergebnisse einer großangelegten Studie der Deutschen Ersatzkassen wurden unter anderem im Deutschen Ärzteblatt2526 und The Lancet27 präsentiert. Dabei erwies sich die Akupunktur als wirksam gegen Schmerzen im Kniegelenk bei Gonarthrose.
    o Bei der Gonarthrose sind Scheinakupunktur und eine durch Behandler mit mindestens 140 Stunden Ausbildung und zwei Jahren Erfahrung durchgeführte Akupunktur wirksamer, als eine konventionelle leitlinienkonforme Standardtherapie zur Behandlung von chronischen Schmerzen. Dieses Ergebnis erbrachte die im Dezember 2005 veröffentlichte gerac-Gonarthrose-Studie. Sie fand unter den vorgegebenen Studienbedingungen keinen statistisch signifikanten Vorteil der Verumakupunktur gegenüber der Scheinakupunktur. Da „irgendeine“ Akupunkturbehandlung wesentlich erfolgreicher als eine konventionelle Therapie ohne Nadelstiche war, liegen Überlegungen nahe, dass entweder alleine die Reizung der Haut mit Nadeln einen schmerzlindernden Effekt hervorruft und/oder dass eine konventionelle Behandlung im Rahmen einer solchen Studie einen Nocebo-Effekt besitzt, da der Kontrollgruppe diese besondere Therapieform (Nadelstiche) vorenthalten wurde.2829

Nicht ausreichend belegte Behandlungskonzepte [Bearbeiten]

  • Eine Therapieoption bietet die Interleukin-1-Antagonist-Therapie: Aus dem Blut des Patienten soll ein IL-1-Antagonist gewonnen werden, der in das betroffene Gelenk injiziert wird. Die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Therapie bei Arthrose wurde in zwei randomisierten placebokontrollierten Studien untersucht. Bei der GOAT-Studie der Universität Düsseldorf konnte bei 376 Patienten gezeigt werden, dass die Interleukin-1-Antagonist-Therapie der Hyaluronsäure und einer Placebobehandlung nach 6 und 24 Monaten signifikant überlegen war.3031 Eine niederländische Studie konnte zeigen, dass der IL-1-Antagonist gegenüber einem Plazebo die Gelenkfunktion signifikant nach einem Jahr verbesserte und die Medikamenteneinnahme vermindert wurde, jedoch unterschied sich der WOMAC-Schmerzscore nicht gegenüber der Placebobehandlung.32 Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie riet von der Behandlung ab, da sowohl die Studien zu Grundlagen als auch die klinischen Studien mangelhaft seien.333435
  • Hyaluronsäure: Der Abrieb von Knorpelsubstanz wird durch vom ungeschädigten Gelenk natürlich produzierte „Gelenkschmiere“ namens Hyaluronsäure reduziert. Der Degenerationsprozess soll während einer Dauerindikation damit ebenfalls – zumindest teilweise – reduziert oder sogar gestoppt werden können. „Hyaluronsäure schmiert Gelenke und reduziert Schmerzen“. Zitat: „Daten aus 64 prospektiven kontrollierten Studien bestätigten die praktische Erfahrung, dass die Therapie mit Hyaluronsäure Placebo eindeutig überlegen ist. Hyaluronsäure verbessert ähnlich gut wie eine NSAR-Dauertherapie die Schmerzen und Gelenkfunktionen …“, wobei hochmolekulare Hyaluronsäure eine signifikante Wirkung zeige, niedermolekulare substanzidentische Präparate im Wesentlichen eher wirkungslos seien.36 Das Präparat muss intraartikulär injiziert werden, wobei das grundsätzliche Risiko einer Gelenkinfektion besteht. Vor dem Dienstantritt der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt war Hyaluronsäure erstattungsfähig.37
  • Die Ernährungstherapie der Hl. Hildegard von Bingen (1098–1179) empfahl: „Wer stechenden Schmerz in seinen Gliedern und Gelenken fühlt …, der sollte oft reichlich gekochte Kalbsfüße essen samt dem Fett und der Haut. Das wird den Schmerz bald vertreiben.“ Die heilsame Wirkung von Sud aus kollagenreichem Gewebe ist allerdings umstritten.
  • Die Substanzen Glucosamin und Chondroitin (evtl. MSM) können bei positiver Disposition die Symptome der Arthrose etwas verbessern oder ihr weiteres Fortschreiten verzögern.38 Ergebnisse über zwölf Wochen (effectiveness results of a prototypical 12-week, double-blind, randomized placebo-controlled trial of glucosamine) zeigten dagegen, dass Glucosamin bei der Arthrose im Knie in so kurzer Zeit offenbar nicht wirksam sein kann.39 Eine weitere Nahrungsergänzung, die viel versprechend scheint, ist S-Adenosylmethionin. Kleinere Studien behaupten, dass es bei der Schmerzlinderung ebenso effektiv sei, wie nichtsteroidale antiinflamatorische (entzündungshemmende) Schmerzmittel (Ibuprofen, Diclofenac, usw.), auch wenn es etwa vier Wochen dauert, ehe dieser Effekt einsetzt. In einer großen placebokontrollierten Studie wurden 572 Patienten mit Glucosamin oder Chondroitin oder mit einer Kombination beider Substanzen behandelt. Ziel der Studie war es herauszufinden, ob eine der Behandlungen den Verlauf der Krankheit bremsen könnte. Nach einer Behandlungsdauer von 18 Monaten konnte in keiner Behandlungsgruppe ein Vorteil gegenüber Placebo nachgewiesen werden.4041

Therapie bei aktivierter Arthrose [Bearbeiten]
Quellenangaben Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Eine aktivierte Arthrose ist eine Entzündungsreaktion des Gelenkes aufgrund einer Arthrose. Als klassische Therapie werden dabei eingesetzt:

  • Ruhigstellung/ Entlastung
  • Physikalische Maßnahmen
  • Kühlung
  • Schmerztherapie (NSAR wie Diclofenac oder Opiate)
  • Punktion von Reizergüssen und gegebenenfalls Gelenkspülung
  • Eventuell kurzfristige intraartikuläre Cortisontherapie
  • Bei dauerndem Reizzustand des Gelenkes kann die Radiosynoviorthese eingesetzt werden. Dabei wird in das gereizte Gelenk ein meistens kolloidal aufgeschwemmter β-Strahler injiziert, mit dem Ziel, die hyperaktiven Zellen der Synovialmembran abzutöten. Hier gilt die strenge Indikationsstellung.

Kosten für das Gesundheitssystem [Bearbeiten]

Arthrosen sind mit erheblichen Kosten für das Gesundheitssystem verbunden. Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems nahmen 2004 mit 24,46 Mrd Euro (= 10,9%), nach den Erkrankungen des Kreislaufsystems (2004: 35,27 Mrd Euro = 15,7%) und den Erkrankungen des Verdauungssystems (33,27 Mrd Euro = 14,8%), den drittgrößten Kostenfaktor für Behandlungen von Erkrankungen in Deutschland ein. Von den Kosten für Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems wurden 6,77 Mrd Euro (= 27,7%) für die Behandlung von Arthrose aufgewandt. Über 96% der Kosten für die Behandlung von OA 2004 in Deutschland entfiel auf die Personengruppe der Menschen ab 45 Jahren; etwa zwei Drittel (67,8%) auf Personen ab 65 Jahren.42
Kommerz und Krankheit [Bearbeiten]
Quellenangaben Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Spontanheilungen der degenerativen Arthrose sind beim Menschen bisher nicht dokumentiert. Sie kann aber im Frühstadium durch geeignete Maßnahmen (s. o.) zeitweise verlangsamt oder gestoppt werden. In fortgeschrittenen Stadien kann ein unabwendbar negativer Verlauf bei konsequenter Behandlung noch immer verzögert und die Folgen gemildert werden. Nur der operative Gelenkersatz (Prothese) bietet aber die Chance auf eine Wiederherstellung der schmerzfreien Gelenkbeweglichkeit über mehrere Jahre, und dies auch nur bei günstigem komplikationslosen Verlauf. Hunderte Behandlungsmethoden sind am Markt. Viele davon – von oben genannten Nahrungsergänzungsmitteln, die Arthrose zeitweise stoppen sollen, bis zur Anwendung physikalischer Methoden („modulierte Magnetfelder“), die Besserung bringen sollen – verfügen nicht über einen amtlich ausreichenden oder keinen wissenschaftlichen Beleg ihrer Wirksamkeit.

Vorübergehend abklingende Beschwerden sind oft nur scheinbare Besserungen, wie sie auch für den üblichen wellenförmig wiederkehrenden Verlauf der Arthrose-Entzündungen typisch sind. Daher sind diese Behandlungsmethoden umstritten. Unter dem Oberbegriff „Wellness“ wird weitergehend eine ganze Palette von Nahrungsergänzungsmitteln vermarktet, die „hauptsächlich ihrem Vertreiber nutzen“. Die Preise für diese Stoffe sind oft nicht nachvollziehbar hoch. Ähnlichen Zwecken dienen auch Magnetarmbänder, wie sie massenhaft verkauft werden, aber wohl lediglich mental vorübergehende Wirkung haben. Wenn Verbraucherschutzorganisationen testen, wird meistens festgestellt, dass davon „keine gesundheitlichen Risiken ausgehen“. Der Anbieter bezieht diese Testergebnisse („mit gut bewertet“) in seine Werbung mit ein, ohne darauf hinzuweisen, welche Eigenschaften dazu bewertet wurden.
Arthrose (Gelenkbezug und Sonderformen) [Bearbeiten]

Die folgenden Arthroseformen beziehen sich namentlich auf das jeweils betroffene Gelenk:
Aktivierte Heberden-Arthrose des rechten Zeigefingers
Röntgenbild von Fingergelenkarthrosen (nennt man in den Endgelenken Heberden-Arthrose, in Mittelgelenken Bouchard-Arthrose). Links im roten Kasten ein unauffälliges Bild.

  • Kniegelenksarthrose – auch Gonarthrose genannt am Kniegelenk
  • Hüftgelenksarthrose – auch Coxarthrose genannt am Hüftgelenk
  • Sprunggelenksarthrose – am oberen und unteren Sprunggelenk
  • Omarthrose – Arthrose des Schultergelenkes
  • Spondylarthrose – Arthrose der Wirbelgelenke
  • Heberden-Arthrose – Arthrose der Fingerendgelenke
  • Bouchard-Arthrose – Arthrose der Fingermittelgelenke
  • Cubitalarthrose – Arthrose des Ellenbogengelenks
  • Rhizarthrose – Daumensattelgelenksarthrose
  • Hallux rigidus – versteifende Arthrose des Großzehengrundgelenkes
  • Hallux valgus – Fehlstellung des großen Zehs
  • Iliosakralgelenksarthrose – Arthrose der Kreuz- Darmbeingelenke
  • Kiefergelenksarthrose
  • Radiocarpalarthrose – Arthrose im Handgelenksbereich

Die folgenden Arthrosebezeichnungen beschreiben den Status bzw. die Herkunft der Arthrose:

  • Präarthrose – Vorstufe der Arthrose z. B. aufgrund einer Unterentwicklung (Dysplasie, Hypoplasie) eines Gelenks, (z. B. angeborene Hüftkopfdysplasie).
  • Posttraumatische Arthrose – aus einer Verletzung resultierende Fehlstellung eines Gelenkes, die zu vorzeitigem Verfall führt
  • Polyarthrose, multiple Arthrose – wenn die Arthrose an vielen Gelenken gleichzeitig auftritt
  • Pseudarthrose – ist ein aus einem nicht verheilten Knochenbruch entstandenes Falschgelenk.

Literatur [Bearbeiten]

  • Klaus-Dieter Thomann: Wirksame Hilfe bei Arthrose. TRIAS-Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-83043-094-9.
  • Gerhard Leibold: Arthritis und Arthrose. Jopp-Oesch Verlag, Zürich 2003, ISBN 3-03505-037-6.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

1. ↑ Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Definition Arthrose. Abgerufen am 18. September 2008)] 2. ↑ Robert Koch-Institut (Hrsg.): Gesundheit in Deutschland. Datentabellen. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Robert Koch-Institut. Berlin. 3. ↑ W. Fink und G. Haidinger: Die Häufigkeit von Gesundheitsstörungen in 10 Jahren Allgemeinpraxis. In: Z Allg Med 83, 2007, S. 102–108. Zitiert nach: „Womit sich Hausärzte hauptsächlich beschäftigen.“ In: MMW-Fortschr Med 16, 2007. 4. ↑ a b K. J. Bühling u. a.: Intensivkurs: Allgemeine und spezielle Pathologie. Verlag Elsevier, 2004, ISBN 3-437-42411-4 S. 84. Auszug in der Google Buchsuche 5. ↑ W. Pschyrembel u. a.: Klinisches Wörterbuch mit klinischen Syndromen und einem Anhang Nomina Anatomica. Verlag Walter de Gruyter & Co, 253. Auflage, 1977, ISBN 3110070189 6. ↑ a b c H. I. Roach und S. Tilley: The Pathogenesis of Osteoarthritis. In: Bone and Osteoarthritis F. Bronner und M. C. Farach-Carson (Editors), Verlag Springer, Band 4, 2007, ISBN 1-846-28513-5 7. ↑ M. Menschik u. a.: Effects of ciprofloxacin and ofloxacin on adult human cartilage in vitro. In: Antimicrob Agents Chemother 41, 1997, S. 2562–2565. PMID 9371369 8. ↑ M. Egerbacher u. a.: Ciprofloxacin causes cytoskeletal changes and detachment of human and rat chondrocytes in vitro.In: Arch Toxicol 73, 2000, S. 557–563. PMID 10663387 9. ↑ H. Chang u. a.: Pefloxacin-induced arthropathy in an adolescent with brain abscess. In: Scand J Infect Dis 28, 1996, S. 641–643. PMID 9060073 10. ↑ A. Chaslerie u. a.: Polyarthropathy in an adolescent treated with pefloxacin. In: Therapie 47, 1992, S. 80. PMID 1523601 (Artikel in französischer Sprache) 11. ↑ P. Das u. a.: Nitric oxide and G proteins mediate the response of bovine articular chondrocytes to fluid­induced shear. In: Journal of Orthopaedic Research 15, 1997, S. 87–93. PMID 9066531 12. ↑ A. J. Farrell u. a.: Increased concentrations of nitrite in synovial fluid and serum samples suggest increased nitric oxide synthesis in rheumatic diseases. In: Annals of the Rheumatic Diseases 51, 1992, S. 1219–1222. PMID 1466599 13. ↑ B. Fermor u. a.: The effects of static and intermittent compression on nitric oxide production in articular cartilage explants. In: Journal of Orthopaedic Research 19, 2001, S. 729–737. PMID 11518285 14. ↑ X. Liu u. a.: Force-mediated dissociation of proteoglycan aggregate in articular cartilage. In: Biorheology 43, 2006, S. 183—190. PMID 16912392 15. ↑ D. Symmons u. a.: Global burden of osteoarthritis in the year 2000. Documentation for GBD 2000 project. World Health Organization, Genf, 2002. 16. ↑ New Diagnostic Tool For Arthritis Could Stop Irreversible Damage. In: Science Daily vom 23. September 2008 17. ↑ a b C. Fassl u. a.: SYSADOA/DMOAD-Konzept setzt auf langsame positive Effekte. In: Rheuma Plus 4, 2005 18. ↑ W. Zhang u. a.: The placebo effect and its determinants in osteoarthritis – meta-analysis of randomised controlled trials. In: Ann Rheum Dis 2008 doi:10.1136/ard.2008.092015 PMID 18541604 19. ↑ a b c d e S1-Leitlinie Koxarthrose bei AWMF online 20. ↑ a b c d S1-Leitlinie Gonarthrose bei AWMF online 21. ↑ M. Brittberg u. a.: Treatment of deep cartilage defects in the knee with autologous chondrocyte transplantation. In: NEJM 331, 1994, S. 889–895. PMID 8078550 22. ↑ D. B. Saris u. a.: Characterized Chondrocyte Implantation Results in Better Structural Repair When Treating Symptomatic Cartilage Defects of the Knee in a Randomized Controlled Trial Versus Microfracture. In: Am J Sports Med 36, 2008, S. 235–246. doi:10.1177/0363546507311095 PMID 18202295 23. ↑ B. Schmid u. a.: Wirksamkeit und Verträglichkeit eines standardisierten Weidenrindenextraktes bei Arthrose-Patienten: Randomisierte, Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie. In: Zeitschrift für Rheumatologie 59, 2000, S. 314–320. doi:10.1007/s003930070053 24. ↑ A. M. Beer u. a.: Weidenrindenextrakt bei Gon- und Coxarthrose – Ergebnisse einer Anwendungsbeobachtung mit Kontrollgruppe. In: Z Phytother 29, 2008, S. 215–222. doi:10.1055/s-0028-1101525 25. ↑ D. Melchart u. a.: Akupunktur bei chronischen Schmerzen: Ergebnisse aus dem Modellvorhaben der Ersatzkassen. In: Deutsches Ärzteblatt 103, 2006, S. A-187 / B-160 / C-159 26. ↑ C. Witt u. a.: Wirksamkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Akupunktur – Ein Modellvorhaben mit der Techniker-Krankenkasse. In: Deutsches Ärzteblatt 103, 2006, S. A-196 / B-169 / C-167 27. ↑ C. Witt u. a.: Acupuncture in patients with osteoarthritis of the knee: a randomised trial. In: The Lancet 366, 2005, S. 136–143. doi:10.1016/S0140-6736(05)66871-7 PMID 16005336 28. ↑ S. Witte u. a.: Wirksamkeit und Sicherheit von Akupunktur bei gonarthrosebedingten chronischen Schmerzen: Multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie. Dezember 2005 29. ↑ H. P. Scharf u. a.: Acupuncture and Knee Osteoarthritis – A Three-Armed Randomized Trial. In: Ann Intern Med 145, 2006, S. 12–20. PMID 16818924 30. ↑ A. W. Baltzer u. a.: Autologous conditioned serum (Orthokine) is an effective treatment for knee osteoarthritis. In: Osteoarthritis Cartilage 17, 2009, S. 152–160. PMID 18674932 31. ↑ P. Wehling u. a.: Autologous conditioned serum in the treatment of orthopedic diseases: the orthokine therapy. In: BioDrugs 21, 2007, S. 323–332. PMID 17896838 32. ↑ K. G. Yang u. a.: Autologous interleukin-1 receptor antagonist improves function and symptoms in osteoarthritis when compared to placebo in a prospective randomized controlled trial. In: Osteoarthritis Cartilage 16, 2008, S. 498–505. PMID 17825587 33. ↑ G. R. Burmester u. a.: Stellungnahme zu Orthokin der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie. 34. ↑ G. R. Burmester u. a.: Neufassung der Empfehlungen der Kommission Pharmakotherapie der DGRh. In: Zeitschrift für Rheumatologie 66, 2007, S. 83–84. doi:10.1007/s00393-006-0135-3 35. ↑ S. Rehart u. a.: Aktualisierte Stellungnahme zu „Orthokin“. September 2009 36. ↑ Hyaluronsäure schmiert Gelenke und reduziert Schmerzen. In: Ärzte-Zeitung 12. April 2006 37. ↑ Bundestagsdrucksache: „Bereits nach geltendem Recht sind sogenannte arzneimittelähnliche Medizinprodukte, die im Sinne des Arzneimittelgesetzes mit Stand vom 31. Dezember 1994 apothekenpflichtige Arzneimittel gewesen wären, in die Arzneimittelversorgung einbezogen“ pdf 38. ↑ N. Poolsup u. a.: Glucosamine long-term treatment and the progression of knee osteoarthritis: systematic review of randomized controlled trials. In: Ann Pharmacother 39, 2005, S. 1080–1087. PMID 15855241 39. ↑ T. McAlindon u. a.: Effectiveness of glucosamine for symptoms of knee osteoarthritis: results from an internet-based randomized double-blind controlled trial. In: Am J Med 117, 2004, S. 643–649. PMID 15501201 40. ↑ Arthritis supplements no better than placebo. In: New Scientist vom 30. September 2008 41. ↑ A. D. Sawitzke u. a.: The effect of glucosamine and/or chondroitin sulfate on the progression of knee osteoarthritis: A report from the glucosamine/chondroitin arthritis intervention trial. In: Arthritis & Rheumatism 58, 2008, S. 3183–3191. doi:10.1002/art.23973 PMID 18821708 42. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gesundheit. Ausgaben, Krankheitskosten und Personal 2004. Statistische Bundesamt, Wiesbaden, 2006.

Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Arthrose“
Kategorien: Krankheitsbild in Orthopädie und Unfallchirurgie | Krankheitsbild in der Inneren Medizin

Text und Bilder aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben.
Autoren

2010 © Medical-World GmbH | Impressum